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Supportive Therapie

Eine supportive Therapie hat das Ziel, eine Besserung des Befindens zu erreichen und die Nebenwirkungen der eigentlichen Therapie zu minimieren. Supportive Maßnahmen bekämpfen nicht die Ursachen, schützen vor oder lindern aber auftretende Symptome. Dazu gehört es zum Beispiel, Infektionen und Fieber durch eine prophylaktische antibiotische (antibakteriell) oder bedarfsweise auch antimykotische (Schutz vor Pilzkeimen) Therapie zu vermeiden. Übelkeit und Erbrechen sind weitere häufige Symptome, auch hier können Medikamente helfen. 

Bei vielen Patienten ist zusätzlich die Gabe von roten Blutkörperchen in Form von  Erythrozytenkonzentraten (Bluttransfusionen) nötig. Ein Mangel an Erythrozyten (Anämie) schränkt nämlich nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen ein, sondern kann auch weitere Beschwerden wie z.B. eine Vergrößerung der linken Herzkammer mit nachfolgender Herzinsuffizienz verursachen.

Häufig haben Patienten mit AML auch zu wenig Blutplättchen. Dann werden diese über eine Infusion eines Thrombozytenkonzentrats verabreicht. Die Behandlung erfolgt ambulant im Krankenhaus oder in einer hämatologischen Praxis, die entsprechend ausgestattet ist. Bei niedrigen Thrombozytenwerten sind vorbeugende Maßnahmen wichtig, um Verletzungen und Blutergüsse zu vermeiden. Medikamente, die die Blutgerinnung herabsetzen, wie z.B Acetylsalicylsäure (ASS), sollten – wenn möglich – nicht eingenommen werden.

Ein Nebeneffekt häufiger Bluttransfusionen ist ein Überschuss an Eisen. Eisen ist in normalen Mengen ein lebensnotwendiges Spurenelement, im Überschuss ist es aber giftig. Bei einer Überladung mit Eisen drohen Schäden in verschiedenen Organsystemen. Daher wird im Rahmen supportiver Maßnahmen bei Bedarf überschüssiges Eisen medikamentös aus dem Körper entfernt.

Bluttransfusion

Bei einem Mangel an roten Blutzellen (Erythrozyten) oder Blutplättchen (Thrombozyten) können diese mittels Transfusion ersetzt werden. Die Zellkonzentrate werden über eine Vene infundiert. Für eine Transfusion muss das Spenderblut in seinen individuellen Eigenschaften genau mit denen des Empfängerblutes übereinstimmen, sonst besteht die Gefahr einer sogenannten Abstoßungsreaktion.


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Über die Behandlung hinaus

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Definition

AML

Der Begriff AML steht für „Akute myeloische Leukämie“ und ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems, umgangssprachlich auch Blutkrebs genannt. ...Beitrag lesen


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Ursachen

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Wer bekommt eigentlich AML? Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, es sind jedoch einige Auslöser der Erkrankung bekannt. ...Beitrag lesen


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Symptome

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Es gibt viele verschiedene Symptome für eine AML, die aber eher unspezifisch sind. Hinweise für eine AML können aufgrund einer geschwächten Immunabwehr häufige Infekte, Müdigkeit und bisher nicht gekanntes  Nasenbluten oder blaue Flecken sein ...Beitrag lesen


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Diagnose

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Eine genaue Diagnose von akuten myeloischen Leukämien erfordert differenzierte Untersuchungen. Diese können auch Aufschluss über eine mögliche, geeignete Therapieform geben. ...Beitrag lesen


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Einteilung

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Akute myeloische Leukämien werden in der Regel nach der WHO-Klassifikation in verschiedene Formen eingeteilt. Die Einteilung ist wichtig für die Therapieentscheidung. ...Beitrag lesen


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Prognose

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Die Prognose für Betroffene mit AML ist sehr unterschiedlich und stark abhängig von Stadium der Erkrankung bei Diagnose, Alter und Allgemeinzustand der Patienten, genetische Form der Leukämie und damit der Aggressivität der Erkrankung. ...Beitrag lesen


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Behandlung

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Eine akute myeloische Leukämie muss schnellstmöglich therapiert werden. In vielen Fällen ist eine Chemotherapie mit einer Stammzelltransplantation das Mittel der Wahl mit dem Ziel die Erkrankung zu heilen.  ...Beitrag lesen