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Immunmodulation und Immunsuppression

Durch Immunmodulation und Immunsuppression versucht man auf unterschiedliche Weise, das Verhältnis zwischen entarteten und ausdifferenzierten Zellen wiederherzustellen, das durch die Krankheit aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Immunmodulation:

Immunmodulierende Substanzen beeinflussen das Immunsystem und können die Blutwerte bei MDS verbessern. So kann dadurch z.B. die Transfusionsfrequenz gesenkt werden. Diese Therapie steht denjenigen Patienten zur Verfügung, die an einem transfusionsbedürftigen MDS der Risikoklasse niedrig oder intermediär-1 mit der isolierten zytogenetischen Veränderung del(5q) erkrankt sind. Als zusätzliche Auflage gilt: Für diese Patienten müssen andere Therapieformen unzureichend wirksam oder ungeeignet sein.

Diese orale Therapie wirkt über mehrere Mechanismen auf gleich mehrfache Art und Weise:

  • Sie unterbindet das Wachstum der Krebszellen
  • Sie unterbindet das Wachstum von Blutgefäßen im Krebs
  • Sie regt einen Teil des Immunsystems dazu an, die Krebszellen anzugreifen.

Durch diese Therapie können die del(5q)-haltigen Zellen im Knochenmark reduziert werden, und das normale Knochenmark erholt sich. Dies kann die Zahl der benötigten Bluttransfusionen senken, möglicherweise sind auch gar keine Transfusionen mehr notwendig. Meist spricht die Erkrankung rasch auf die Therapie an. Patienten, die durch die Behandlung nicht mehr auf Transfusionen angewiesen sind, haben meist eine deutlich verbesserte Lebensqualität.

Immunsuppression:

Bei der Immunsuppression versucht man, die unreifen, entarteten Zellen des Knochenmarks unschädlich zu machen, bevor sie die Blutbahn erreichen und überschwemmen. Antilymphozytenserum z. B. neutralisiert diese Zellen und schafft damit Platz für die gesunden, reifen Zellen. So können diese lebenswichtige Funktionen erfüllen.


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Das MDS-Register ist Basis für zahlreiche Projekte, die das Ziel verfolgen, unser Wissen über MDS zu erweitern. Mehr dazu erfahren Sie auf der Internetseite des MDS-Registers.

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Über die Behandlung hinaus

Menschen mit MDS können oft auch soziale Hilfestellung in Anspruch nehmen... Mehr lesen

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Sie sprechen kein Fachchinesisch? In dieser Broschüre sind die wichtigsten medizinischen Fachbegriffe aus der Hämatologie verständlich erklärt.

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Definition

MDS

Der Begriff MDS steht für „myelodysplastische Syndrome“ und umfasst eine Reihe von Erkrankungen, bei denen die normale Blutbildung im Knochenmark gestört ist. ...Beitrag lesen


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Ursachen

MDS

Wer bekommt eigentlich MDS? Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, denn MDS entstehen oft spontan ohne erkennbaren Grund. Einige Auslöser, die MDS begünstigen können, sind aber bekannt. ...Beitrag lesen


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Symptome

MDS

Da es viele verschiedene Typen von MDS gibt, können auch die Symptome ganz unterschiedlich ausfallen. Typisch für viele MDS sind aber Müdigkeit und Kurzatmigkeit, denn oft leiden die Betroffenen unter Anämie. ...Beitrag lesen


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Diagnose

MDS

Eine genaue Diagnose von myelodysplastischen Syndromen erfordert differenzierte Untersuchungen. Diese können auch Aufschluss über eine mögliche, geeignete Therapieform geben. ...Beitrag lesen


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Einteilung

MDS

Myelodysplastische Syndrome werden, je nach Ausprägung, in unterschiedliche Subtypen eingeteilt. Diese Einteilung erfolgt in der Regel nach der WHO-Klassifikation. ...Beitrag lesen


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Risikogruppen

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Um den Verlauf von MDS besser einschätzen zu können, wurden so genannte prognostische Bewertungssysteme (Scores) entwickelt. Diese erlauben eine Einteilung von Patienten in verschiedene Risikogruppen und sind ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Art der Behandlung. ...Beitrag lesen


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Prognose

MDS

Die Art und Ausprägung der MDS sind von Mensch zu Mensch verschieden. Durch den medizinischen Fortschritt und neue Behandlungsmöglichkeiten haben sich die Aussichten für Betroffene in den letzten Jahren aber deutlich verbessert. ...Beitrag lesen


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Behandlung

MDS

Heilbar ist MDS durch Medikamente leider noch nicht – neue Therapiemöglichkeiten bieten Patienten aber zunehmend bessere Chancen auf ein längeres Leben und eine verbesserte Lebensqualität. ...Beitrag lesen